Was hilft bei Magenbeschwerden?
Jedes von uns kennt wahrscheinlich dieses Gefühl: es zwickt und kneift im Bauch, Magen und Darm ziehen sich krampfartig zusammen. Magenbeschwerden sind für die meisten von uns kein Fremdwort, sondern sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Dabei können die Ursachen von Magenschmerzen so vielfältig sein wie ihre Erscheinungsformen.
Als Magenschmerzen werden eine Vielzahl verschiedener Schmerzen in der Magengegend bezeichnet. Häufig treten Schmerzen im Bauchbereich sowie Magenkrämpfe und Darmkrämpfe in Zusammenhang mit Erkrankungen des Verdauungstrakts auf. Oft deuten Schmerzen dieser Art auch auf eine falsche oder unzureichende Ernährungsweise hin.
In den meisten Fällen handelt es sich bei Magenschmerzen lediglich um vorübergehende Beschwerden, die nach relativ kurzer Zeit von selbst wieder verschwinden. Wer gelegentlich unter Schmerzen und Krämpfen in der Magengegend leidet, sollte die Häufigkeit und Intensität dieser Beschwerden beobachten. Treten die Beschwerden in regelmäßigen Abständen auf und werden mit der Zeit schlimmer, sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt insbesondere wenn neben den Schmerzen auch andere Beschwerden wie Übelkeit ohne Erbrechen sowie mit Erbrechen, Blähungen oder Durchfall hinzu kommen. Hin und wieder leidet zwar jeder von uns an derartigen Symptomen, bei häufigem oder dauerhaftem Auftreten ist ein Arztbesuch aber dennoch unvermeidbar.
Vielfältige Ursachen
Gelegentlich auftretende Magenprobleme können sehr gut mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden, die die Magennerven beruhigen, die überschüssige Magensäure binden und die Magenschleimhaut stärken. Häufig sind Magenschmerzen auch ein Hinweis auf eine einseitige oder falsche Ernährungsweise. Blähungen und Verstopfungen treten nicht selten nach dem Verzehr von schwer verdaulichen Lebensmitteln wie Kohl oder Zwiebeln auf. Wer überwiegend fett- und zuckerhaltige Lebensmittel konsumiert, sollte sich ebenfalls nicht über Magenbeschwerden wundern. Durch eine fett- und zuckerreiche Ernährung wird der Magen zur erhöhten Produktion von Magensaft angeregt. Völlegefühl und Sodbrennen sind nur einige der Symptome, die auf einen übersäuerten Magen hindeuten können. Um Beschwerden dieser Art zu lindern beziehungsweise ganz zu vermeiden, sollte auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährungsweise geachtet werden. Akute Beschwerden lassen sich mit einigen Hausmitteln lindern.
Hilfreiche Hausmittel
Eines der am weitesten verbreiteten Hausmittel gegen Magenschmerzen ist Kohl. Kohlgemüse enthält viel Glutamin, welches die Durchblutung des Magens fördert und dadurch die Magenschleimhaut stärkt. Auch Ingwer trägt zur Linderung und Heilung von Magenbeschwerden bei. Eine Tasse frischer Ingwertee lässt sich zudem ganz einfach zubereiten. Hierfür raspeln Sie einfach etwa zwei Teelöffel frischen Ingwer in eine Tasse und lassen den Sud für zehn Minuten in heißem Wasser ziehen.
Auch durch die Umstellung der Essgewohnheiten lassen sich Magenkrämpfe vermeiden. Nehmen Sie anstatt der drei großen Hauptmahlzeiten über den Tag verteil lieber mehrere kleine Mahlzeiten ein. So wird die Magensäure dauerhaft gebunden und die Magenschleimhaut geschützt.
Dienstag, 29. März 2011 9:22
Sehr gute Tipps! Wenn ich unter Sodbrennen leide, hilft mir oftmals eine Tasse lauwarme Milch, da beruhigt sich mein Magen sofort.